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Als Auditing bezeichnet man allgemein Analyseverfahren, die das Ziel haben, Prozesse auf Basis von vorher definierten Vorgaben und Richtlinien zu bewerten. Diese Analysen werden im Rahmen des Qualitätsmanagements von internen Auditoren, Lieferantenauditoren oder externen Auditoren durchgeführt.

Man unterscheidet in der Qualitätssicherung – als Teilbereich innerhalb des Qualitätsmanagements – zwei Arten von Audits:

  • In der statischen Qualitätssicherung werden Audits in Form von vertraglich festgelegten Vereinbarungen überprüft. Pro Überprüfungskreislauf werden sie daher nur einmalig überprüft.
  • In der dynamischen Qualitätssicherung dienen die Audits zudem der Erfassung von Entwicklungen und geben so den Auftraggebern wichtige Hinweise über die Veränderungen von zum Beispiel bereits eingeleiteten Maßnahmen. Je öfter diese Art von Audits durchgeführt wird, umso genauer ist das Ergebnis der Analysen. Vorgaben macht die „DIN EN ISO 19011, Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen“.

Audits werden mittlerweile in fast allen Bereichen eines Unternehmens angewandt, wie zum Beispiel im Finanzwesen, Informationsmanagement, Datenschutz, Produktionsabläufe, Lieferantenmanagement, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Labormanagement bzw. Führung eines Unternehmens aber auch bei der Zufriedenheit von Mitarbeitern.

Um Audits effektiv gestalten zu können benötigt man entsprechend ausgebildete Auditoren, diese unterscheidet man in folgende Kategorien:

Interner Auditor (1st Party Auditor):
Ein interner Auditor ist eine ausgebildete und benannte Person die innerhalb des Unternehmens für das er tätig ist unabhängige Audits gemäß des internen Auditprogramms durchführt. Kurz: Auftraggeber = Kunde
Auditarten: Prozessaudit, Produktaudit, Systemaudit
Auditkriterium: Standard und Vorgabedokumente (ggf. gesetzliche Anforderungen)

Lieferantenauditor (2nd Party Auditor):
Der Lieferantenauditor ist eine ausgebildete und benannte Person die außerhalb des Unternehmens für das er tätig ist Audits bei Lieferanten zur Lieferantenqualifizierung (vor der Erstlieferung) oder zur Lieferantenerziehung gemäß des internen Auditprogramms bzw. der Lieferantenbeurteilung durchführt.

Kurz: Auftraggeber = Kunde
Auditarten: Prozessaudit, Produktaudit
Auditkriterium: Spezifische Vorgabedokumente

Externer Auditor (3rd Party Auditor):
Externe Auditoren sind ausgebildete und benannte Personen die im Namen einer akkreditierten Zertifizierungsstelle Systemaudits bei deren Kunden durchführen. Auf Grundlage der Feststellungen während des Audits entscheidet die Zertifizierungsgesellschaft über den Konformitätsgrad des Managementsystems zu den herangezogenen Auditkriterien. Erfüllt das Unternehmen die Auditkriterien wird dem Unternehmen ein registriertes Zertifikat zuerkannt.

Kurz: Auftraggeber = Kunde
Auditarten: Systemaudit
Auditkriterium: Standard und Vorgabedokumente (ggf. gesetzliche Anforderungen)

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